A Bowl of Compassion - News
Die Kuh ist da !!

Namaste an Euch liebe Helferinnen und Helfer aus Deutschland!

Es gibt wieder einige Neuigkeiten aus unserer Suppenküche zu berichten. Wie Ihr ja bereits durch den letzten Bericht von Romy erfahren konntet, haben die Kinder der Awo Derne „Kids 4 Kids - Kinder bewegen was“  im Rahmen einer Versteigerungsaktion von Kunstwerken, Spendengelder für „A Bowl of Compassion e.V “ gesammelt. Ziel dieser Aktion war es, mit den angesammelten Geldern den Kauf einer Kuh für unsere Projekt in Indien zu stützen. Diese zuvor noch imaginäre Kuh ist nun ganz real bei uns im Projekt angekommen und die Kinder haben bereits Ihre erste Milch trinken können. Das neue Mitglied wurde ganz herzlich bei uns aufgenommen und die Kinder erfreuen sich an seiner nun täglicher Präsenz in der Grundschule. Mitarbeiter Biru hat sich der Aufgabe angenommen, die Kuh täglich mit Heu und Kraftfutter zu versorgen. Geplant ist auch, dass die Kinder bei der Pflege der Kuh integriert werden. Was bis vor einigen Wochen lediglich nur ein Traum war, ist nun durch die Hilfe der Kids aus Dortmund wahr geworden. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei den Kids und allen fleißigen Mithelfern der Aktion.

Eine weitere tolle Nachricht ist, dass die neuen Schuluniformen vor einigen Wochen endlich bei uns eingetroffen sind und unsere Kids nun in einer rosa-grünen Tracht durch unsere Schule sausen. Lara hatte sich nach der Lieferung der Uniformen direkt mit den Kinder zusammen gesetzt,um die neuen Uniformen anzuprobieren. Das Gruppenfoto was ihr im Anhang sehen könnt, wurde noch am selben Tag aufgenommen.

Im Oktober wurde in der indischen Tageszeitung „Daily Jagran“ über unsere mobile Suppenküche berichtet. Auf dem Foto zu dem Artikels, sind unsere Volontäre Ursula, Elena und Sebastian aus Deutschland zu erkennen, welche an jenem Abend im Oktober Nahrung an Obdachlose Menschen in Bodhgaya verteilt haben. Die mobile Suppenküche findet im Ort positiven Zuspruch und wird von uns auch zukünftig weiter betrieben. Es ist wirklich schön zu beobachten wie unserer Projekt stetig einen Schritt nach Vorne macht und sich weiterentwickelt.

Unsere Schule wurde nun auch durch eine weitere Lehrkraft ergänzt und wir zählen nun drei Lehrer, welche sich täglich unseren Kindern annehmen. Über unserer neuen Lehrkraft berichte ich im nächsten Bericht detailierter.

Auch in Deutschland ist etwas passiert :

Da Murari sich nun schon seit 2009 pausenlos für die Suppenküche einsetzt, haben Lara und ich beschlossen unseren indischen Freund für einen zweiwöchigen Urlaub nach Deutschland einzuladen, wo er neue Kraft tanken und vor Allem die Möglichkeit haben soll viele Impulse für die Arbeit in Indien zu bekommen. Wir dachten uns,dass es für das Projekt sehr wertvoll ist, wenn Murari einen Einblick in unsere westliche Kultur bekommt, denn so kann er viele Verhaltensweisen unserer westlichen Volontäre in einem größerem kulturellen Kontext verstehen und begreifen. Am 7.November war es dann soweit und Murari landete gegen 18 Uhr am Frankfurter Flughafen, wo wir ihn zusammen mit dem ehemaligen Volontär Marco abholten. Zwei Wochen lang bereisten wir das Land und trafen auf unserer Reise viele der Volontäre wieder, die bereits bei uns in Indien mitgeholfen haben. Murari war gerührt von soviel Gastfreundschaft, denn wohin er auch reiste standen ihm die Türen offen. In Berlin durften wir bei Laras Vater übernachten und Murari wurde herzlichst in die Familie aufgenommen. Das erste mal in seinem Leben ging er in ein Kino, fuhr Schlittschuh und erlebte Waldspaziergänge. Aktivitäten die für uns ganz normal erscheinen waren für Murari ein großes und einzigartiges Ereignis. Zum Abschluss besuchten wir noch einen Kindergarten in Berlin, wo sich Murari weitere Impulse für unserer Projekt holen konnte. Er machte sich viele Aufzeichnungen und Notizen. Es war auch für mich ein sehr schönes Erlebnis meinem Freund und Projektpartner etwas zurückgeben zu können.

Am Ende seines Aufenthaltes hat mich Murari einmal gefragt:

„ Michael, why are all these people so good to me? I dont understand it.

Ich dachte kurz nach und antwortete: „The good you do comes back to you“.

Wir danken Euch vom ganzen Herzen für eure treue Hilfe!! Jeder Einzelne von Euch ist ein Baustein unseres Projektes.Ohne Euch gäbe es unserer Projekt nicht! Bitte erzählt noch mehr Menschen von uns, damit sich die Nachricht um unsere Arbeit in Bodhgaya noch weiter verbreiten kann.

Ich sende Euch liebste Grüße.

Bis zum nächsten Update

Euer Michael