Hallo liebe Helferinnen und Helfer aus Deutschland,
Seit dem letzten Update ist wieder jede Menge in unserer Grundschule und Suppenkueche in Bodhgaya passiert. Nachdem wir im November und Dezember Spendengelder ueber 2500 Euro von Familie Hoch und dessen Geburtstagsgaesten sowie eine Spende in Hoehe von 1400 Euro von der Karl Vogel Grundschule erhielten, haben wir gemeinsam ueberlegt, wie wir die Gelder sinnvoll fuer unserer Projekt verwenden koennen. Da eines unserer grossen Ziele ist, unser Projekt in Zukunft aus eigenen Mittel stuetzen zu koennen, haben wir uns dazu entschlossen, ein Charity Café ins Leben zu rufen. Neben unserer Schule soll ein gemuetlicher Rueckzugsort mit einem anliegenden Raum fuer den Verkauf von Produkten aus dem Projekt entstehen. Die dahinterstehende Idee ist es, unsere Grundschule zukuenftig auch durch eigene Einnahmen aus dem Verkauf von Speisen und Getraenken sowie selbst hergestellter Kleidung stemmen zu koennen. Ebenso moechten in wir bald auch Durchreisenden die Moeglichkeit geben, in unseren Lehmhaeusern und einem neuen Schlafsaal fuer wenig Geld unterzukommen und im neuen Charity Cafe mitzuwirken. Die gesamten Einnahmen fliessen direkt in unserer Projekt und ermoeglichen uns einen grossen Schritt in Richtung “Hilfe zur Selbsthilfe” .
Die Maedchen aus unserer Handarbeitsgruppe werden mittelfristig ihre selbst hergestellten Armbaender, Handtaschen, Wollpuppen, Schals, Muetzen, Hosen etc. zum Verkauf anbieten. Die Besucher des Chariy Cafes haben so die Moeglichkeit sich direkt Kleidung anfertigen zu lassen, da sie von unseren Maedels vermessen werden koennen. Neben Café, Tee und Kuchen, wird es auch einige warme Speisen, wie beispielsweise Wraps (wohl einmalig in Bodhgaya!) und Suppen geben, die wir zu einem guenstigen Preis an die Gaeste verkaufen koennen - all das zu Gunsten unserer Schule.
Nachdem die Raeumlichkeiten fuer das Charity Café fertiggestellt waren, konnten wir damit beginnen die Innenwaende zu streichen und eine Bildergalerie zu installieren. Bambusmatten, Kissen , ein Buecherregal und niedrige Tische fuer eine Wohlfuehlatmosphaere bieten Indienreisenden einen Zufluchtsort von Laerm und Hektik der Strassen. Parallel informieren wir natuerlich ueber unserer Projekt und regen die Gaeste dazu an, Unterrichtsmaterialien, alte Kleidung und sonstige Sachspenden in eine grosse Box zu legen.
Ausserdem sol les ein Informationsboard mit Broschueren ueber befreundete Projekte in Bodhgaya geben, sodass sich Interressierte Volontaere fuer ein Projekt Ihrer Wahl entscheiden koennen. Wir helfen den jungen Menschen dann bei der Vermittlung von Volontaerplaetzen.
Der neue Schlafsaal, welcher sich derzeit in Bauarbeiten befindet, bietet den Volontaeren in Zukunft eine guenstige Unterkunft und soll ebenfalls ein Standbein fuer eine finanzielle Unabhaengigkeit sein. Wir kommen unserem Ziel Tag fuer Tag einen Schritt naeher, auch wenn wir uns manchmal in Geduld ueben muessen da die Muehlen in Indien langsamer mahlen, als wir es von Daheim gewohnt sind.
Derzeit sind 8 Volontaere aus 3 verschiedenen Laendern bei uns in Bodhgaya. Zusammen schmieden wir Plaene und organisieren den Ablauf im neuen Café, welches wir spaetestens Mitte April starten moechten. Lara und Ihre Freundin Lea aus Berlin, Jade und Sheny aus Mexico,Karem aus Chile, sowie Benjamin und Nicolai aus Dortmund beehren uns derzeit mit Ihrem Besuch . Gemeinsam haben wir schon eine Menge im Cafe auf die Beine gestellt. Parallel haben alle Volontaere gemeinsam die neue Aussenfassade der Schule mit Farbe verschoenert. Unsere Schule glaenzt nun in einem hellen Orange.
Langsam fuegt sich ein tolles Gesamtbild zusammen und wir sind sehr gluecklich ueber das, was wir in den letzten 2 Jahren aus einem ehemaligen Kuhstall transformiert haben.
Unsere Kinder befinden sich derzeit in den Pruefungen und ein neues Schuljahr beginnt. Die Lernbereitschaft der Kids hat sich seit der Aufteilung in drei Schulklassen extrem gesteigert . Nachdem die Bauarbeiten an unsererem neuen Klassenraeumen im Obergeschoss abgeschlossen waren, konnten wir die Lernsituation der Kinder auf ein neues Level heben. Die Ergaenzung durch eine dritte Lehrkraft im Dezember diesen Jahres,traegt sehr viel zur positive Gesamtsituation bei .
Durch die regelmaessige Unterstuetzung, die wir durch Eure treue Hilfe erhalten, koennen wir die Situation unserer Kinder erheblich verbessern . . Mein Dank gilt saemtlichen Helfern aus Deutschland, die uns in den letzten Jahren so treu unterstuetzt haben. Ich bin sehr gluecklich, dass ihr uns nun schon seit mehr als 2 Jahren Euer Vertrauen schenkt und uns beim Aufbau von A Bowl of Compassion tatkraeftig zur Seite steht. Ein riesen Dankeschoen an Euch Alle!!!!
Ich moechte in diesem Monat ganz speziell Benjamins Papa, Herr Eckert aus Dortmund sowie Laras Mama “Frau Kaufmann aus Berlin fuer Ihre Grosszuegigkeit danken. Die Beiden Elternteile unserer Volontaere haben in diesem Jahr auf Ihre Geburtstagsgeschenke verzichtet und stattdessen Ihre Angehoerigen, um eine Spende fuer “ A Bowl of Compassion gebeten. Von dem Geld , welches wir von Herr Eckert erhielten, konnten wir einen qualitativ hochwertigen Wasserfilter fuer unserer Projekt einkaufen, welcher uns nun mit sauberen Trinkwasser versorgt. Die Anschaffung dieses Wasserfilters ist eine enorme Bereicherung fuer unser Projekt, denn in der Vergangenheit war es sehr einfach, als westlicher Volontaer durch verunreinigtes Trinkwasser an einer Magen-Darm-Infektionen zu erkranken. Ein grosses Dankeschoen fuer diese tolle Spende.
Durch die Spende von Frau Kaufmann, koennen wir in einigen Tagen damit beginnen , einen Fussboden auf unserem Schulhof entstehen zu lassen . Dies wird der finale Schritt zum Gesamtbild unserer Schule sei,n auf den wir nun schon seit mehr als zwei Jahren gewartet haben. Bisher spielte sich das Geschehen auf dem Schulhof auf einem sehr sandigen und unebenen Boden ab, wodurch sich schnell Schmutz in unsere Raeumlichkeiten trug. Dies fuehrte besonders bei unserer Reinigungskraft Sabitha zu gelegentlichem Frust, welcher sich nach der Fertigstellung des Fussboden jedoch in Freude verwandeln wird. Liebe Frau Kaufmann und lieber Herr Eckert, haben Sie vielen lieben Dank fuer Ihre grosszuegigen Spenden und fuer Ihre Bereitschaft des Verzichts fuer das Wohlergehen beduerfitiger Menschen auf der anderen Seite der Welt.
Ich verabschiede mich an dieser Stelle und werde nun wie immer die Bilder sprechen lassen. Da es diesmal einige mehr als sonst sein werden, vergesst bitte nicht die naechste Seite unseres Blogs zu besuchen . Ich danke Euch allen, dass Ihr bei uns im Boot seid!!! Bahut Danyawaad (Vielen Dank in Hindi)
Liebste Gruesse aus Indien und Namaste
Euer Michael











