Liebe Helfer und Helferinnen
Auch in diesem wurden wir zur Weihnachtszeit wieder sehr großzügig in Deutschland unterstützt. Diesmal mit einer tollen Idee!!
Peter Hoch aus Dortmund schickte mir im September eine Email mit der Bitte ihm ein kleines Video aus unserer Grundschule in Bodhgaya zu schicken, welches er dann anläßlich des 50.Geburtstages seiner Frau Veronique Hoch für alle eingeladenen Gäste abspielen wollte. Das Video sollte einige Impressionen über das Leben der Menschen in Indien liefern und die Gäste darüber aufklären, wieviel wir mit wenig Geld in Indien realisieren können. Die Intention von Frau Hoch war es, auf Ihre eigentlichen Geburtstagszuwendungen zu verzichten, um diese in eine Spende für “A Bowl of Compassion” zu transformieren.
Ich war wirklich sehr begeistert von dieser der Idee und kontaktierte Volontär Sebastian, der sich zu dem Zeitpunkt bei uns in Bodhgaya aufhielt. Sebastian kümmerte sich noch am gleichen Tag um den Dreh des Videos. Vielen dank an dieser Stelle an Dich Sebastian :) Nach einigen Tagen erhielt ich das Video dann als Email und sendete es direkt weiter an Familie Hoch nach Dortmund, damit Sie es rechtzeitig für die Geburtstagsfeier bekommen.
Zwei Monate später am 5.Dezember erhielt ich dann eine Email, diesmal von Frau Hoch. Sie überbrachte mir die freudige Nachricht, dass insgesamt 1250 Euro während der Geburtstagsfeier in Ihrem Sparschwein gelandet sind, welche nun an unseren Verein gespendet werden sollen .Das Ehepaar Hoch verdoppelte diesen Betrag, indem Sie selbst nochmals 1250 Euro hinzusteuerten.Ich war sprachlos!! Wir verzeichnen nun eine Spende von 2500 Euro auf unserem Vereinskonto, plus 150 Euro von den Gästen die das Geld direkt auf das Vereinskonto überwiesen haben.
Liebe Familie Hoch und liebe Geburtstagsgäste, Sie haben da wirklich eine riesengroße Unterstützung für unserer Projekt mobilisiert und wir werden sicherlich etwas sehr positives im Sinne der” Hilfe zur Selbsthilfe” bei uns in Bodhgaya realisieren können. Die Verwendung der Spende werde ich aber sehr bald konkretisieren und wie immer hier auf unserem Blog darüber berichten. Ich bedanke mich im Namen aller Kinder und des Teams für Ihren für ihren Verzicht. Durch die Mischung von Verzicht und Mitgefühl, haben Sie und Ihre Gäste den Menschen in Bodhgaya wieder zu neuen Möglichkeiten verholfen.Ein riesen Dankeschön!!
Mein Dank geht ebenso an alle lieben Helfer und Paten aus Deutschland, welche uns nun schon seit 2 Jahren treu geblieben sind. Ich kann es nicht oft genug wiederholen, aber Ohne Eure Hilfe könnten wir unsere Suppenküche und Grundschule niemals stemmen. Jede Hilfe von Euch ist sehr wichtig und wertvoll für unsere Arbeit in Indien. Danke für Euer Vertrauen in uns!!
Ich sende Euch liebste Grüße
Bis zum nächsten Bericht …Euer Michael
P.s: Im Anhang sind ein paar aktuelle Bilder aus Indien :)

Pritti hat einen Ball,einen pullover ,sowie neue Schuhe von Ihrem Sponsor bekommen und hat sich sehr darüber gefreut
A Bowl of Compassion feiert zweijähriges Bestehen. Wie immer ist unser Hindumönch dabei und zelebriert mit den Kinder das Fest!
Volontär Louis ist mit seiner Freundin bei uns!! Wie man sieht ist es schon ziemlich kalt in Bodhgaya
Namaste an Euch liebe Helferinnen und Helfer aus Deutschland!
Es gibt wieder einige Neuigkeiten aus unserer Suppenküche zu berichten. Wie Ihr ja bereits durch den letzten Bericht von Romy erfahren konntet, haben die Kinder der Awo Derne „Kids 4 Kids - Kinder bewegen was“ im Rahmen einer Versteigerungsaktion von Kunstwerken, Spendengelder für „A Bowl of Compassion e.V “ gesammelt. Ziel dieser Aktion war es, mit den angesammelten Geldern den Kauf einer Kuh für unsere Projekt in Indien zu stützen. Diese zuvor noch imaginäre Kuh ist nun ganz real bei uns im Projekt angekommen und die Kinder haben bereits Ihre erste Milch trinken können. Das neue Mitglied wurde ganz herzlich bei uns aufgenommen und die Kinder erfreuen sich an seiner nun täglicher Präsenz in der Grundschule. Mitarbeiter Biru hat sich der Aufgabe angenommen, die Kuh täglich mit Heu und Kraftfutter zu versorgen. Geplant ist auch, dass die Kinder bei der Pflege der Kuh integriert werden. Was bis vor einigen Wochen lediglich nur ein Traum war, ist nun durch die Hilfe der Kids aus Dortmund wahr geworden. Wir bedanken uns an dieser Stelle nochmals ganz herzlich bei den Kids und allen fleißigen Mithelfern der Aktion.
Eine weitere tolle Nachricht ist, dass die neuen Schuluniformen vor einigen Wochen endlich bei uns eingetroffen sind und unsere Kids nun in einer rosa-grünen Tracht durch unsere Schule sausen. Lara hatte sich nach der Lieferung der Uniformen direkt mit den Kinder zusammen gesetzt,um die neuen Uniformen anzuprobieren. Das Gruppenfoto was ihr im Anhang sehen könnt, wurde noch am selben Tag aufgenommen.
Im Oktober wurde in der indischen Tageszeitung „Daily Jagran“ über unsere mobile Suppenküche berichtet. Auf dem Foto zu dem Artikels, sind unsere Volontäre Ursula, Elena und Sebastian aus Deutschland zu erkennen, welche an jenem Abend im Oktober Nahrung an Obdachlose Menschen in Bodhgaya verteilt haben. Die mobile Suppenküche findet im Ort positiven Zuspruch und wird von uns auch zukünftig weiter betrieben. Es ist wirklich schön zu beobachten wie unserer Projekt stetig einen Schritt nach Vorne macht und sich weiterentwickelt.
Unsere Schule wurde nun auch durch eine weitere Lehrkraft ergänzt und wir zählen nun drei Lehrer, welche sich täglich unseren Kindern annehmen. Über unserer neuen Lehrkraft berichte ich im nächsten Bericht detailierter.
Auch in Deutschland ist etwas passiert :
Da Murari sich nun schon seit 2009 pausenlos für die Suppenküche einsetzt, haben Lara und ich beschlossen unseren indischen Freund für einen zweiwöchigen Urlaub nach Deutschland einzuladen, wo er neue Kraft tanken und vor Allem die Möglichkeit haben soll viele Impulse für die Arbeit in Indien zu bekommen. Wir dachten uns,dass es für das Projekt sehr wertvoll ist, wenn Murari einen Einblick in unsere westliche Kultur bekommt, denn so kann er viele Verhaltensweisen unserer westlichen Volontäre in einem größerem kulturellen Kontext verstehen und begreifen. Am 7.November war es dann soweit und Murari landete gegen 18 Uhr am Frankfurter Flughafen, wo wir ihn zusammen mit dem ehemaligen Volontär Marco abholten. Zwei Wochen lang bereisten wir das Land und trafen auf unserer Reise viele der Volontäre wieder, die bereits bei uns in Indien mitgeholfen haben. Murari war gerührt von soviel Gastfreundschaft, denn wohin er auch reiste standen ihm die Türen offen. In Berlin durften wir bei Laras Vater übernachten und Murari wurde herzlichst in die Familie aufgenommen. Das erste mal in seinem Leben ging er in ein Kino, fuhr Schlittschuh und erlebte Waldspaziergänge. Aktivitäten die für uns ganz normal erscheinen waren für Murari ein großes und einzigartiges Ereignis. Zum Abschluss besuchten wir noch einen Kindergarten in Berlin, wo sich Murari weitere Impulse für unserer Projekt holen konnte. Er machte sich viele Aufzeichnungen und Notizen. Es war auch für mich ein sehr schönes Erlebnis meinem Freund und Projektpartner etwas zurückgeben zu können.
Am Ende seines Aufenthaltes hat mich Murari einmal gefragt:
„ Michael, why are all these people so good to me? I dont understand it.
Ich dachte kurz nach und antwortete: „The good you do comes back to you“.
Wir danken Euch vom ganzen Herzen für eure treue Hilfe!! Jeder Einzelne von Euch ist ein Baustein unseres Projektes.Ohne Euch gäbe es unserer Projekt nicht! Bitte erzählt noch mehr Menschen von uns, damit sich die Nachricht um unsere Arbeit in Bodhgaya noch weiter verbreiten kann.
Ich sende Euch liebste Grüße.
Bis zum nächsten Update
Euer Michael











